Herbstgefühle am Rüden

Heute Morgen habe ich mich der Kälte und dem Schweinehund gestellt. Ich fuhr zum Laufen, um die Sache aufzumischen, in Richtung Widdert, den Dunstschwaden entgegen.

Schon auf Höhe der Grundschule konnte man die Nebelschlange im Tal erkennen, die sich auf Wupperhöhe durch das Rüden-Tal schlängelt.

Wie ein wenig Feuchtigkeit in kalter Luft die Klingenstadt in ein mystisches Wunderland verwandeln kann!

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Keine Menschenseele auf den Wegen…

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Und meine Lieblingsbekanntschaften der Wupper, die Brücken…

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… an denen Lichter aufgestellt wurden, um herumirrenden Brückengeistern den Weg zu leuchten…

Camera 360Ich konnte leider keine entdecken – nur die Schafe auf den Weiden habe ich getroffen…

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… und dieses kleine Kerlchen, das ich zuletzt im Frühling gesehen habe

Camera 360Wo genau ich da war? Na, hier, auf dem Obstweg:

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Ich war wahrscheinlich noch nie so herbstbesessen, wie dieses Jahr – aber er ist auch einfach zu schön!

Herbstgefühle von der Wupper

Gestern schien die Sonne nicht, man sah sie sogar kaum. Es war eher kühl und schien insgesamt wenig einladend – trotzdem bin ich runter an die Wupper gefahren, um die “Einmal über die Brücke”-Runde zu machen.

Und war so froh, es getan zu haben.

Der Lauf war der Beweis, dass der Herbst nicht nur schön ist, wenn die Sonne durch glühende Blätter scheint.

Ihr braucht Ansichtskarten? Mais, bien sûr.

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Fünf gute Gründe, um gleich den Regenschirm zu nehmen und wieder los zu ziehen, dahin, wo die Wälder noch rauschen

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Nachtrag:

… wo ich dann auch war:

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Dem Herbst entgegenlaufen

Um am besten zu verstehen, wovon ich hier rede, solltet ihr euch in einem weiteren Tab dieses Video von Lily & Madeleine anhören – ich tue es gerade beim Schreiben.

Gestern Abend habe ich einen herbstlichen Auflauf gegessen. Mein Bauch war voll, ich war erschöpft, aber damn it, ich wollte doch laufen gehen!

Also habe ich mich gegen 19:00 Uhr noch in mein Auto geschwungen und bin runter an die Wupper gefahren.

Ach, die Wupper – sie riecht noch immer wie in den 90ern, damals, als ich noch unfreiwillig zu ihr ging, mitgeschliffen von Eltern, die nur mein Bestes wollten (frische Luft, Kind, nicht immer nur lesen!)

Eigentlich war es schon fast zu kalt zum Laufen, nur im T-Shirt.

Eigentlich war es schon fast zu dunkel, nach sieben im Herbst.

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Aber ich hätte nicht früher loslaufen dürfen.

Eine Stunde früher und ich hätte nicht das hier gesehen:

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Ihr seht einen Sonnenuntergang, was ihr nicht sehen könnt, sind die Fledermäuse, die kurz vor Gut Nesselrath über der Wupper kreisen.

Wunderschön. Nur Batman’s kleine Freunde, das Glucksen der Wupper und ich.

Und mein Glucksen – who am I kidding, momentan gehe noch viel mehr als ich laufe…

Es ist toll, photografische Beweise davon zu haben, wie schön es an der Wupper ist – selbst, wenn sie nur von der schlechten Handykamera kommen.

Wenn ich weiß, wie schön es dort ist, fällt es mir leichter, mich erneut aufzuraffen. So wie heute morgen.

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Denn auch im Morgendunst ist es hier wunderbar, so leuchtend, wie die jungen Pflanzen aus dem Feld gucken.

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Die Kühe stören sich auch nicht daran, dass ich stramm an ihnen vorbei marschiere

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Und an der Wupperbrücke bei der Friedrichsaue wartet ein Blatt auf mich, das keck im Geländer steckt und für mich posiert, als hätte es auf mich gewartet

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Da komme ich doch gerne wieder!