Jobkongress für Studierende und Akademiker/innen in Wuppertal

Heute findet in der Stadthalle Wuppertal ein Jobkongress statt, auf dem sich Interessierte über unterschiedliche Unternehmen aus der Region informieren können – eine tolle Chance, gerade für Absolventen. Organisiert wird das Ganze durch die Bundesagentur für Arbeit und das Bergische Städtedreieck/die Bergische Entwicklungsagentur; erstere war es auch, die mich persönlich eingeladen hatte.

Die Mehrzahl der Unternehmen, die sich in der wunderschönen Stadthalle eingefunden haben, suchen nach Leuten mit ähnlichen Studienrichtungen, wobei besonders IT, Technik und Wirtschaft sehr gefragt sind.

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Ich war heute Vormittag da. Immer, wenn ich mich als Geisteswissenschaftlerin vorstellte, erntete ich mitleidige Blicke – und wurde angeschaut, wie ein Mitglied einer aussterbenden Rasse, die den Schuss noch nicht gehört hat.

Dass auch Versicherungen Öffentlichkeitsarbeit leisten müssen, daran dachten die wenigsten Personaler.

Dass auch die Automobilbranche Texter, Redakteure und Social-Media Experten braucht – darauf war man heute nicht eingestellt, wollte man doch lieber Maschinenbaustudenten an seine Stände locken.

Das soll nicht verbittert klingen, ganz im Gegenteil – die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, sagten etwas wie: “Stimmt, eigentlich bräuchten wir echt jemanden mit Ihren Qualifikationen!” Nur eben nicht jetzt im Moment … 😉

Vielleicht erzählen sie aber zurück in der Firma, dass jemand wie ich da war. Und sind beim nächsten Kongress etwas offener.

Gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall – allein schon wegen des tollen Gebäudes:

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Aber auch, weil ich am Ende noch eine nette Bekanntschaft gemacht habe.

Ich wollte gerade gehen, als ich in der Halle einen netten, silberhaarigen Mann kennenlernte. Er brauchte Hilfe damit, ein Plakat auszuwechseln – und kämpfte mit dem dazugehörigen Rahmen. Ein paar Handgriffe später, die mit vier Händen statt zweien erstaunlich leicht waren, hing das neue Poster. Noch einmal den Rand angedrückt hing es sogar gerade und wir konnten uns, im übertragenen Sinne, ob des guten Jobs high-fiven.

Jetzt erkannte ich den neben mir stehenden Mann auch als den Anzugträger vom Plakat – Vladimir Burkhardt.

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©Vladimir Burghardt

Er lud mich zum Dank für meine Hilfe direkt für Dezember auf seine Gästeliste ein. Als ich erzählte, dass ich Anglistin bin, freute er sich – denn er wollte schon lange seine Website auf Englisch übersetzen lassen.

So ist es wieder einmal typisch gelaufen – ich gehe auf einen Jobkongress, doch die einzige handfeste berufliche Möglichkeit ergibt sich für mich am Spielfeldrand, in einem Zufallsmoment.

Ich mag, wie das Leben manchmal spielt!

Was haben Rayman Legends und Incubus gemeinsam?

Die letzten Wochen über habe ich immer wieder das neue “Rayman Legends” in die PS3 gelegt – manchmal habe ich gespielt, bis meine Finger weh taten und ich nicht mehr konnte.

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Es ist ein einfach großartiges Jump’n’Run, sehr detailverliebt, spannend, einfach lustig – und teils total schwierig! Laut Hubby schwieriger als Dark Souls, und das will was heißen!

Am besten gefällt mir am Spiel das Artwork und die Musik. Oft hatte ich gar nicht das Gefühl, ein Game zu spielen, sondern in ein Bilderbuch eingetaucht zu sein (hier lohnt sich die große Ansicht!):

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Neben den tollen Grafiken ist die Musik meist großartig – was mich nicht mehr wundert, seit ich weiß, dass Incubus ihre Hände im Spiel hatten:

Gern würde ich noch etwas zur Musik sagen, das mich im Spiel umgehauen hat – aber ich möchte nichts spoilen. Per PM rücke ich es aber gern raus 😉

Rotkäppchen im Papiertheater auf Schloss Burg – KULTUR SOMMER NACHT 2012

Was haben Busse und Kultur gemeinsam? In Solingen viel, wenn es um die KULTUR SOMMER NACHT 2012 geht.

Das Kombiticket für 10€ machte es gestern möglich, durch das Hop-on Hop-off Prinzip mit den SWS Bussen von Kultureinrichtung zu Kultureinrichtung zu tingeln- und nicht nur dort Konzerte oder Ausstellungen zu erleben. Schon die Busse selbst gaben die Gelegenheit, Kultur am eigenen Leib zu erfahren. Ob Wahrsagerei im Waldmeister O-Bus, Kult-Tour im Tageblatt Bus oder live Akustik Sets im Cowclub Rock’n’Roll Bus, für viele Geschmäcker war etwas dabei.

 

 

Besondere Leckerbissen fanden sich an den “Kultursternen”, den einzelnen Haltestellen der speziellen Busse.

Auf Schloss Burg etwa konnte man die Nase in das Burgtheater von Peter Schauerte-Lüke stecken, ein kleines aber sehr feines Papiertheater. Leider wird es demnächst ausziehen und für eine Besucherempfangshalle für die Burg Platz machen müssen.

Umso schöner war es, in dem schnuckeligen Saal im kleinen Rahmen “Little Red Riding Hood” anschauen zu dürfen. Ob fiepsiges Rotkäppchen, dramatische Gräfin oder bitter-bösen, gewieften Wolf – Herr Schauerte-Lüke hat alle Charaktere fest im Griff und bietet ein Schauspiel, bei dem selbst die Szenenbild-Wechsel Spass machen.

 

 

Zusammen mit den interessanten Fakten über die Geschichte des Papiertheaters ist ein Besuch im Burgtheater unbedingt empfehlenswert.

Die Show hat das weitere Programm auf Schloss Burg im Rahmen der KULTUR SOMMER NACHT gemütlich abgerundet und den Konzertbesuchern eine kleine Erholungspause geboten.

Und die konnten sie gebrauchen, um gegen acht Uhr mit voller Kraft in die Show der Headliner Almost Vikings starten zu können, die den Burghof zum Beben gebracht haben.