Chicken Fajitas

Eins meiner Lieblingsgerichte sind Fajitas – ich könnte sie eine Woche am Stück essen, ohne sie leid zu werden.

Das erste Rezept, das ich dazu ausprobierte und leicht abwandelte, kam von Jamie Oliver und seinem “15-minute meals” – doch ehrlich gesagt schafft wohl nur er das Gericht in 15 Minuten!

Das merkt man schon an Schritt 1: dem sorgfältigen Waschen des Hähnchenfleischs. Danach muss es genauso gründlich abgetupft und in Stücke geschnitten werden.

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Diese kriegen eine schöne Portion Gewürze ab – ich mag es spicy, also etwa mit dem Cajun-Gewürz. Chiliflocken und Paprika funktionieren auch bestens.

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Ist das Fleisch gewürzt, schlägt man es in Backpapier ein – oder steckt es in einen großen Gefrierbeutel. Denn anschließend muss man es mit dem Fleischklopfer verhauen, als hätte es einem das Pausenbrot geklaut. Wenn die Stückchen dann etwas flacher sind, brät man sie schön in einer Pfanne mit etwas Öl.

Währenddessen schnappt man sich eine rote Paprika und Zwiebeln nach Geschmack – mir reichen zwei kleine.

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Alles wird fachmännisch in Streifen geschnitten, die Zwiebel in schmalere.

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Jetzt solltet ihr auch den Reis eurer Wahl in kochendes Wasser kippen. Ich nehme gern den in der lila farbenen Packung von Oryza – Basmati und Wildreis.

Seid ihr so schnell wie ich, ist das Fleisch noch nicht gar – also könnt ihr mit der Salsa beginnen. Dafür nehmt ihr folgendes:

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Auch hier könnt ihr beim Gewürz gern variieren. Auch Menge und Marke des Basalmico Essigs sind mir gleich, genauso, wie viele Tomaten ihr nehmt. Püriert einfach alles mit dem Pürierstab und experimentiert mit der Konsistenz. Hauptsache, am Ende kommt noch ein kleiner Spritzer Zitronensaft dazu. Wer hat, kann auch noch Koriander oder Petersilie dazu tun – lasst eurer Verrücktheit freien Lauf und tut, was euch glücklich macht.

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Wenn ihr wie ich kocht, merkt ihr spätestens jetzt, dass das Fleisch fertig ist – und nehmt es schnell aus der Pfanne.

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Weil es danach noch etwas auf euch warten muss, deckt ihr es am besten mit Alufolie ab. Denn jetzt kommen erst einmal die Zwiebeln mit der Paprika in die frei gewordene Pfanne.

Während sie schmoren, habt ihr Zeit für die Guacamole.

Die kann man fancy machen. Oder einfach so, wie ich:

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Bäm. Zitrone, Avocado, dazu Pfeffer, Salz und Knoblauch – fertig.

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Schneidet die Avocado quer ein und dreht die Hälften frei. Stein raus, mit der Gabel zerdrücken und Zitronensaft nach Geschmack darüber träufeln. Nehmt besser nur wenig Knoblauch. Ein wenig reicht für den Geschmack und verdirbt euch nicht durch übermäßigen Durst die Nachtruhe.

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Nach Gusto das Salz und den Pfeffer drüber, vielleicht ein weiterer Schuss Zitrone – fertig ist die Guacamole.

Was prima ist, denn jetzt kann das Gemüse aus der Pfanne und den Platz tauschen mit einer Dose Kidney- oder Chilibohnen.

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Ist der Reis gar, könnt ihr ihn ab- und  zu den Bohnen schütten.

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Das Ganze schön umrühren ohne die Bohnen zu quetschen – und einen guten Schuss Zitronensaft dazu. Zitronensaft ist immer die halbe Miete, wenn es nach mir geht.

Jetzt habt ihr alle einzelnen Kompositionen fertig und könnt anfangen, kunstvoll einen Tortillafladen zu belegen. Ein wenig Käse darf natürlich nicht fehlen.

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Tandoori Chicken

For me it used to be hard to get my hands on new recipes. I know: the internet is full of  ’em and there are gazillion cooking-magazines. It just always seemed so hard to pick one and dare to cook it, not knowing if it will turn out great or if all the hard work will pay off.

A few weeks back I just did it and actually found some dishes I really like! This is the first one I bothered to take a picture of:

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The only thing I did differently was skipping the raisins… That just seemed weird 🙂

This is what the meal looked like in the book and, if you care, there’s the recipe. It’s in German, but should any foreign reader actually read this -as if :)- I’d be glad to translate it into English.

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