13.11.2015

Today, on social media, I haven’t stopped talking about last night’s events. I don’t suppose I will anytime soon.

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A small number of “people” have caused millions of people a lot of pain. Presumably all in the name of a god that I can’t believe would condone this.

The attacks that hit closest to home for me ar those on Bataclan. I’ve visited hundreds of rock shows, from small venues to big halls and again and again I think “it could have been me”.  And, in a way, it was. Those more than 120 people were my sisters and brothers at heart. They loved Rock’n’Roll just as much as I do, and they wanted to have a good time.

Those terrorists who brutally took their lives want us all to be afraid now. Afraid to go out and enjoy what we do, cower and fear ” what if?”

I, for one, won’t do it.

I hate that my daughter’s growing up in a world where insanity like this exists.

And I won’t stand for her being afraid.

Tonight, my hometown’s Cow Club celebrates 30 years of supporting young bands. And my friends, shocked and sad as they are, won’t stay home tonight, too afraid to go out. They will grab a drink and stand shoulder to shoulder with their friends and defy last night’s killers by doing what they will always be doing – enjoy their freedom and do whatever the heck they want to.

Hofgarten Center und Solingen Bashing

Manchmal habe ich das Gefühl, dass des Solingers liebstes Hobby das Solingen Bashing ist.

[bashing = criticizing or defaming]

Gibt es irgend etwas Neues in der Stadt, muss es sofort zerrissen werden. Aber woran liegt das?

Tendieren wir zu einer vorsichtigen Grundhaltung, mit der wir alles Neue erst einmal in Frage stellen? Gehen wir damit einfach nur auf Nummer sicher? Natürlich fühlen wir uns prima, wenn ein Projekt den Bach runter geht und wir danach selbstgefällig sagen können “Ich habe es schon immer gewusst!”

Natürlich ist es leicht, Neuem vorerst kritisch gegenüber zu treten. Es macht uns weniger verletzlich, als wenn wir unvoreingenommen und, *gasp*, vielleicht sogar positiv darauf zu gehen.

Warum ist dieser Zynismus so chic? Macht er uns zu etwas besonderem, macht er uns anderen überlegen? Ich glaube nicht. Ich glaube, dass er uns auf Dauer verbittert macht.

Schließlich können wir nicht alle wie Statler und Waldorf sein, die trotz ihres nun schon über 30-jährigen Bashing-Marathons immer noch sympathisch sind.

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Ein super Beispiel für das beschriebene Phänomen ist Solingens neues Hofgarten Center.

Dass viele Solinger dem neuen Shopping Center skeptisch gegenüber stehen, ist verständlich. Schließlich konnten wir alle beobachten, welche Schwierigkeiten die Clemens Galerien am Mühlenplatz haben, ihre Geschäftsflächen zu füllen – und gefüllt zu halten. Die Tatsache, dass nun sogar einige der großen Mieter aus den “CleGas” weg- und in das Hofgarten Center eingezogen sind, ist definitiv besorgniserregend.

Jedoch kann das neue Einkaufscenter auch eine Chance für Solingen sein.

So wie tausende andere Solinger habe ich mich letzten Donnerstag in die Innenstadt aufgemacht, um das neue Center zu bestaunen. Und gestaunt habe ich!

Denn das Hofgarten Center ist größer und geräumiger, als ich es erwartet hatte.

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Es ist modern und hell gestaltet, wirkt luftig und bietet einen, wie ich finde, guten Mix an Geschäften.

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Diese beiden Fotos habe ich gegen acht Uhr geschossen, als es noch verhältnismäßig leer war – hatten doch bisher nur der Saturn Markt, dm und Edeka geöffnet. Die Bilder entkräften eine der häufigsten Beschwerden, die ich bis jetzt über das Center gehört habe: “Die paar Rolltreppen und Aufzüge sind viel zu wenig!”

Das glaube ich nicht. Wenn der erste Ansturm der Neugierigen abgeklungen ist und ein normales Besucheraufkommen herrscht, werden die Rolltreppen völlig ausreichen. Dass es am Eröffnungstag zu üblen Engpässen gekommen ist und die Security Leute einzeln auf die Rolltreppen schleusen musste, ist nicht verwunderlich – aber wie gesagt, das war eine Ausnahmesituation.

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Ich glaube, dass die Auswahl der Läden recht geschickt war – immerhin sind nun einige neue Labels vertreten, die bestimmt viele der Leute in Solingen hält, die sonst zum Shoppen in den Umkreis geflüchtet sind – und Luft nach oben ist immer.

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Stichwort Shopmix – natürlich bin auch ich fähig zur negativen Kritik: ein Manko für mich ist der Foodcourt des Hofgartens, innerhalb dessen gefühlt jedes zweite Lokal ein Asiate ist. Ich liebe asiatisches Essen und könnte es dauernd verputzen – aber etwas mehr Auswahl wäre schon schön gewesen. Ganz abgesehen von meinem persönlichen Wermutstropfen, dem fehlenden frozen yoghurt Stand 😉

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Ich persönlich würde mich freuen, wenn demnächst einige Leute sich ihre Unkenrufe vorerst sparen würden – und erst einmal abwarteten, was passiert.

Vielleicht wird das neue Center von Solingern und Shoppern aus dem Umfeld ja gut angenommen. Vielleicht läuft es sogar so gut, dass sich weitere, neue Geschäfte in die Clemens Galerien wagen und die dort entstandenen Lücken füllen.

Und ganz vielleicht geht sogar mein heimlicher Traum in Erfüllung: dass sich die Clemens Galerien in eine Kultur- und Lifestyle Oase verwandeln, die das gesellschaftliche Leben in Solingen in neuen Schwung bringen.

Obwohl auch da in den letzten paar Jahren tolles passiert ist – denken wir nur an die Bemühungen rund um den Südpark, das Waldmeister und den Cowclub (um nur drei Stichworte zu nennen), die alle großartige Sachen auf die Beine gestellt haben…

24guteTaten e. V. – der Adventskalender ohne Schokolade, der trotzdem glücklich macht!

Diesen Monat hat mir eine gute Freundin von einem Projekt erzählt, das sie ehrenamtlich unterstützt. Durch ihre Begeisterung dafür, was dort gemacht und bewegt wird, habe ich direkt Feuer gefangen – und bin seit zwei Wochen selbst dabei.

Aber erst einmal zurückrudern – um was geht es hier eigentlich?

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Wieso 24guteTaten e. V.?

Weil dieser gemeinnützige Verein, genauer gesagt sein Gründer Sebastian Wehkamp, 2011 eine Idee hatte, die einfach und genial ist. Er hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, den man ab einer Spende von 24 Euro erhalten kann – also jeden Tag des Advents einen Euro investiert.

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Besonders toll finde ich, dass sich jeden Tag ein total greifbares “Helfen” hinter den Türchen versteckt. Ob eine Malaria Impfung für ein afrikanisches Kind oder eine warme Suppe für einen Bremer Obdachlosen, immer handelt es sich um konkrete Hilfe.

Dabei gibt es vier unterschiedliche Hilfskategorien: Umwelt, Gesundheit, Ernährung und Bildung.

Ich werde mir definitiv selbst einen Kalender bestellen – auch wenn ich schon weiß, was sich hinter den Türchen verbirgt und so nicht überrascht werde 😉

Denn ich unterstütze das Übersetzungsteam des Projekts. Das wird übrigens komplett durch Ehrenamtler getragen, die die ganze Arbeit neben ihren normalen Jobs erledigen – und ihre Sache unglaublich toll machen.

Was ich mir wünsche?

Dass ein paar Leute unter www.24guteTaten.de vorbeischauen und vielleicht sogar einen auf zehn Kalender bestellen 🙂

Denn wie Sebastian und das Team so richtig sagen: Helfen macht glücklich!

Und neben all den Hilfsprojekten, bei denen man nie so genau weiß, wohin das Geld fließt, ist der Kalender eine großartige Abwechslung.

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Oder konntet ihr schon einmal sagen:

“Ich habe heute einem Schulkind im Kongo das Mittagessen spendiert!” ?

Oder noch schöner:

“Ich habe heute fünf Ziegen im Süd-Sudan entwurmt!” ?

Ich jedenfalls nicht… NOCH nicht!

Man kann den Kalender, finde ich, auch prima schon Ende November als ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verschenken. Egal ob an Familie oder Geschäftspartner.

Besonders gut eignet sich der Kalender auch für Schulklassen, die ihn täglich in den Unterricht einfließen lassen können, um etwas über die Welt zu lernen. Gerade da hat das Team um Sebastian Wehkamp übrigens super mitgedacht – denn zu jedem Türchen gibt es im Advent direkt ganz viel zusätzliches Material per Mail, für Lehrer.

Ich finde das Projekt rundum gelungen und würde mich riesig freuen, wenn es dieses Jahr noch erfolgreicher ist, als in den letzten beiden.

Also, erzählt es euren Freunden, shared diesen Blogeintrag, erzählt es auf Facebook und Twitter rum, überredet eure Chefs,  dieses Jahr den Kalender an wichtige Kunden zu verschenken – statt der langweiligen Flasche Wein…

Und vergesst nicht: Helfen macht glücklich!

Game of Thrones, Gozo-style!

HBO’s “Game of Thrones” adaptation begins and quickly pulls the audience into a fantastical world so unlike our own. Blue-eyed beasts, vast kingdoms, bearded warriors and fair maidens.

But is it really so much unlike our own?

Experienced Malta travellers might have excitedly clapped their hands screaming calmly recognized the wedding scene of barbar Khal Drogo and fair princess Daenerys Targaryen.

See that rock formation in the background to the left? The one with the big gap in it?

 

 

Yep. You say it looks like a big window? That is probably why it is called the “Azure Window”.

Hubby and I were standing in that exact place this winter on our escape to Malta. It is near Dwerja on Malta’s sister island Gozo and truly beautiful.

Do you see that otherwordly looking ground I’m standing on? That is probably where the guy shown above spilled his guts. Literally.

 

 

Had I known back in January that Game of Thrones would be shot here, I probably would’ve made Hubby wear some seriously skimpy loincloth 🙂

Again, the site while filming:

 

 

And this is the Azure Window like we saw it:

 

 

Look again at the ground we were standing on:

 

 

Doesn’t look like one for safe footing, right? That’s why HBO’s production company filled it up with sand to make sure nobody gets hurt.

 

 

Unfortunately, said company apparently wasn’t to worried about the site’s eco system and failed to properly clear the area of all that sand after filming was wrapped up.

This incident, understandably, has seriously upset Malta’s people and its Environment and Planning Agency (MEPA), who were promised that the area wouldn’t be damaged.

HBO’s production company later apologized for the incident, but it still remains uncertain if Dwerja’s eco system will recover from the mess the filming has done to it.

 

It is too bad that this treatment of a beautiful place leaves a slightly bad taste after an otherwise brilliant start of an TV series.

“the 19th wife” – TV adaptation

Given that I really liked David Ebershoff’s novel “the 19th wife” (you can read about it here) I was glad to find out about its TV adaptation.

When I saw that “Gilmore Girls”‘ Matt Czuchry plays Jordan, the movie’s main character, I was pleased.

My appreciation for the movie quickly lessened, though. Turns out that some network associates or other big names decided that the movie just couldn’t have a gay main protagonist. The obvious choice was to just “straighten” Jordan out.

Excuse me, Misters? Doesn’t this kind of negate the book’s point?

“The 19th wife” was all about open-mindedness, about how important it is to let humans decide for themselves which way of life to lead. It showed how dangerous a society is where people can’t live out their desires. Where a lifestyle is impressed upon them. It showed the consequences of narrowminded living and how lots of people suffer from these things.

So why decide to make that movie if you underhandedly work against its message?

In my book, it isn’t enough to say “look what kind of bad people those polygamists are” if, in effect, the movie itself whispers “Dear god, gays are an abomination and we just can’t show them on TV”.

As Mr. T said “I pity the fool”.