13.11.2015

Today, on social media, I haven’t stopped talking about last night’s events. I don’t suppose I will anytime soon.

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A small number of “people” have caused millions of people a lot of pain. Presumably all in the name of a god that I can’t believe would condone this.

The attacks that hit closest to home for me ar those on Bataclan. I’ve visited hundreds of rock shows, from small venues to big halls and again and again I think “it could have been me”.  And, in a way, it was. Those more than 120 people were my sisters and brothers at heart. They loved Rock’n’Roll just as much as I do, and they wanted to have a good time.

Those terrorists who brutally took their lives want us all to be afraid now. Afraid to go out and enjoy what we do, cower and fear ” what if?”

I, for one, won’t do it.

I hate that my daughter’s growing up in a world where insanity like this exists.

And I won’t stand for her being afraid.

Tonight, my hometown’s Cow Club celebrates 30 years of supporting young bands. And my friends, shocked and sad as they are, won’t stay home tonight, too afraid to go out. They will grab a drink and stand shoulder to shoulder with their friends and defy last night’s killers by doing what they will always be doing – enjoy their freedom and do whatever the heck they want to.

A man, a book and a ship

Last night I left behind a sleeping baby and tired husband and drove the Autobahn south, to Cologne. I walked along the Rhine until I found the MS RheinEnergie/Literaturschiff at the KD Anleger, refulgent against the dark river.

IMG_20150317_202002In its belly waited a bearded word-smith, quickly signing away at a desk filled with books.

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The Literaturschiff was continuously flooded with guests until, shortly after 9 pm., the ship left shore and the excited susurrus swelled. As Patrick Rothfuss, of Kingkiller Chronicles fame, took the stage, one could find grinning faces all around, it was finally happening: the author was in Germany, in Cologne, and about to read excerpts from his latest novella, “the Slow Regard of Silent Things”. Joining him was ChrisTine Urspruch, whose gentle reading of Auri, Rothfuss’ pixie-esque trickster, was truly endearing, enchanting the audience as much as Rothfuss himself.

Joined by Denis Scheck for a question-and-answers session he spoke of growing up around books

“not literature”

his love for language

“I really admire Chaucer”

and especially for the Fantasy genre

“why can’t we do [what Chaucer does], but – with dragons!”

His disbelief was tangible when Rothfuss questioned why only “the tragic movies where people die” get all the Oscars, not the comic ones, referring to the late Terry Pratchett and his humorous genius.

It was a whirlwind of a night for a fan who wouldn’t have dreamed seeing “his wordship” in the flesh was possible. The pleasure was only slightly disturbed by Schecks impressive endeavor of trying to translate as much of Rothfuss’ detailed answers as possible. After the event, Rothfuss stayed until every one who so wished could take home a signed copy of one or several of his books, even if it took him until 1:30 am to do so.

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Sadly, the organisers managed to utter two conflictive pieces of information concerning where the actual signing session would take place, leading to much confusion and chaos for the fans – and for this one to suddenly find herself in the last third of the oh-so-long queue of waiting book-carriers.

Still, it was worth it, just for being able to simply say

Thank you for writing

and, though having signed for such a long time, seeing a content twinkle in those tired eyes above the beard, which itself seemed to say

it was worth it

Hofgarten Center und Solingen Bashing

Manchmal habe ich das Gefühl, dass des Solingers liebstes Hobby das Solingen Bashing ist.

[bashing = criticizing or defaming]

Gibt es irgend etwas Neues in der Stadt, muss es sofort zerrissen werden. Aber woran liegt das?

Tendieren wir zu einer vorsichtigen Grundhaltung, mit der wir alles Neue erst einmal in Frage stellen? Gehen wir damit einfach nur auf Nummer sicher? Natürlich fühlen wir uns prima, wenn ein Projekt den Bach runter geht und wir danach selbstgefällig sagen können “Ich habe es schon immer gewusst!”

Natürlich ist es leicht, Neuem vorerst kritisch gegenüber zu treten. Es macht uns weniger verletzlich, als wenn wir unvoreingenommen und, *gasp*, vielleicht sogar positiv darauf zu gehen.

Warum ist dieser Zynismus so chic? Macht er uns zu etwas besonderem, macht er uns anderen überlegen? Ich glaube nicht. Ich glaube, dass er uns auf Dauer verbittert macht.

Schließlich können wir nicht alle wie Statler und Waldorf sein, die trotz ihres nun schon über 30-jährigen Bashing-Marathons immer noch sympathisch sind.

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Ein super Beispiel für das beschriebene Phänomen ist Solingens neues Hofgarten Center.

Dass viele Solinger dem neuen Shopping Center skeptisch gegenüber stehen, ist verständlich. Schließlich konnten wir alle beobachten, welche Schwierigkeiten die Clemens Galerien am Mühlenplatz haben, ihre Geschäftsflächen zu füllen – und gefüllt zu halten. Die Tatsache, dass nun sogar einige der großen Mieter aus den “CleGas” weg- und in das Hofgarten Center eingezogen sind, ist definitiv besorgniserregend.

Jedoch kann das neue Einkaufscenter auch eine Chance für Solingen sein.

So wie tausende andere Solinger habe ich mich letzten Donnerstag in die Innenstadt aufgemacht, um das neue Center zu bestaunen. Und gestaunt habe ich!

Denn das Hofgarten Center ist größer und geräumiger, als ich es erwartet hatte.

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Es ist modern und hell gestaltet, wirkt luftig und bietet einen, wie ich finde, guten Mix an Geschäften.

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Diese beiden Fotos habe ich gegen acht Uhr geschossen, als es noch verhältnismäßig leer war – hatten doch bisher nur der Saturn Markt, dm und Edeka geöffnet. Die Bilder entkräften eine der häufigsten Beschwerden, die ich bis jetzt über das Center gehört habe: “Die paar Rolltreppen und Aufzüge sind viel zu wenig!”

Das glaube ich nicht. Wenn der erste Ansturm der Neugierigen abgeklungen ist und ein normales Besucheraufkommen herrscht, werden die Rolltreppen völlig ausreichen. Dass es am Eröffnungstag zu üblen Engpässen gekommen ist und die Security Leute einzeln auf die Rolltreppen schleusen musste, ist nicht verwunderlich – aber wie gesagt, das war eine Ausnahmesituation.

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Ich glaube, dass die Auswahl der Läden recht geschickt war – immerhin sind nun einige neue Labels vertreten, die bestimmt viele der Leute in Solingen hält, die sonst zum Shoppen in den Umkreis geflüchtet sind – und Luft nach oben ist immer.

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Stichwort Shopmix – natürlich bin auch ich fähig zur negativen Kritik: ein Manko für mich ist der Foodcourt des Hofgartens, innerhalb dessen gefühlt jedes zweite Lokal ein Asiate ist. Ich liebe asiatisches Essen und könnte es dauernd verputzen – aber etwas mehr Auswahl wäre schon schön gewesen. Ganz abgesehen von meinem persönlichen Wermutstropfen, dem fehlenden frozen yoghurt Stand 😉

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Ich persönlich würde mich freuen, wenn demnächst einige Leute sich ihre Unkenrufe vorerst sparen würden – und erst einmal abwarteten, was passiert.

Vielleicht wird das neue Center von Solingern und Shoppern aus dem Umfeld ja gut angenommen. Vielleicht läuft es sogar so gut, dass sich weitere, neue Geschäfte in die Clemens Galerien wagen und die dort entstandenen Lücken füllen.

Und ganz vielleicht geht sogar mein heimlicher Traum in Erfüllung: dass sich die Clemens Galerien in eine Kultur- und Lifestyle Oase verwandeln, die das gesellschaftliche Leben in Solingen in neuen Schwung bringen.

Obwohl auch da in den letzten paar Jahren tolles passiert ist – denken wir nur an die Bemühungen rund um den Südpark, das Waldmeister und den Cowclub (um nur drei Stichworte zu nennen), die alle großartige Sachen auf die Beine gestellt haben…

24guteTaten e. V. – der Adventskalender ohne Schokolade, der trotzdem glücklich macht!

Diesen Monat hat mir eine gute Freundin von einem Projekt erzählt, das sie ehrenamtlich unterstützt. Durch ihre Begeisterung dafür, was dort gemacht und bewegt wird, habe ich direkt Feuer gefangen – und bin seit zwei Wochen selbst dabei.

Aber erst einmal zurückrudern – um was geht es hier eigentlich?

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Wieso 24guteTaten e. V.?

Weil dieser gemeinnützige Verein, genauer gesagt sein Gründer Sebastian Wehkamp, 2011 eine Idee hatte, die einfach und genial ist. Er hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, den man ab einer Spende von 24 Euro erhalten kann – also jeden Tag des Advents einen Euro investiert.

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Besonders toll finde ich, dass sich jeden Tag ein total greifbares “Helfen” hinter den Türchen versteckt. Ob eine Malaria Impfung für ein afrikanisches Kind oder eine warme Suppe für einen Bremer Obdachlosen, immer handelt es sich um konkrete Hilfe.

Dabei gibt es vier unterschiedliche Hilfskategorien: Umwelt, Gesundheit, Ernährung und Bildung.

Ich werde mir definitiv selbst einen Kalender bestellen – auch wenn ich schon weiß, was sich hinter den Türchen verbirgt und so nicht überrascht werde 😉

Denn ich unterstütze das Übersetzungsteam des Projekts. Das wird übrigens komplett durch Ehrenamtler getragen, die die ganze Arbeit neben ihren normalen Jobs erledigen – und ihre Sache unglaublich toll machen.

Was ich mir wünsche?

Dass ein paar Leute unter www.24guteTaten.de vorbeischauen und vielleicht sogar einen auf zehn Kalender bestellen 🙂

Denn wie Sebastian und das Team so richtig sagen: Helfen macht glücklich!

Und neben all den Hilfsprojekten, bei denen man nie so genau weiß, wohin das Geld fließt, ist der Kalender eine großartige Abwechslung.

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Oder konntet ihr schon einmal sagen:

“Ich habe heute einem Schulkind im Kongo das Mittagessen spendiert!” ?

Oder noch schöner:

“Ich habe heute fünf Ziegen im Süd-Sudan entwurmt!” ?

Ich jedenfalls nicht… NOCH nicht!

Man kann den Kalender, finde ich, auch prima schon Ende November als ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verschenken. Egal ob an Familie oder Geschäftspartner.

Besonders gut eignet sich der Kalender auch für Schulklassen, die ihn täglich in den Unterricht einfließen lassen können, um etwas über die Welt zu lernen. Gerade da hat das Team um Sebastian Wehkamp übrigens super mitgedacht – denn zu jedem Türchen gibt es im Advent direkt ganz viel zusätzliches Material per Mail, für Lehrer.

Ich finde das Projekt rundum gelungen und würde mich riesig freuen, wenn es dieses Jahr noch erfolgreicher ist, als in den letzten beiden.

Also, erzählt es euren Freunden, shared diesen Blogeintrag, erzählt es auf Facebook und Twitter rum, überredet eure Chefs,  dieses Jahr den Kalender an wichtige Kunden zu verschenken – statt der langweiligen Flasche Wein…

Und vergesst nicht: Helfen macht glücklich!

Jobkongress für Studierende und Akademiker/innen in Wuppertal

Heute findet in der Stadthalle Wuppertal ein Jobkongress statt, auf dem sich Interessierte über unterschiedliche Unternehmen aus der Region informieren können – eine tolle Chance, gerade für Absolventen. Organisiert wird das Ganze durch die Bundesagentur für Arbeit und das Bergische Städtedreieck/die Bergische Entwicklungsagentur; erstere war es auch, die mich persönlich eingeladen hatte.

Die Mehrzahl der Unternehmen, die sich in der wunderschönen Stadthalle eingefunden haben, suchen nach Leuten mit ähnlichen Studienrichtungen, wobei besonders IT, Technik und Wirtschaft sehr gefragt sind.

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Ich war heute Vormittag da. Immer, wenn ich mich als Geisteswissenschaftlerin vorstellte, erntete ich mitleidige Blicke – und wurde angeschaut, wie ein Mitglied einer aussterbenden Rasse, die den Schuss noch nicht gehört hat.

Dass auch Versicherungen Öffentlichkeitsarbeit leisten müssen, daran dachten die wenigsten Personaler.

Dass auch die Automobilbranche Texter, Redakteure und Social-Media Experten braucht – darauf war man heute nicht eingestellt, wollte man doch lieber Maschinenbaustudenten an seine Stände locken.

Das soll nicht verbittert klingen, ganz im Gegenteil – die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, sagten etwas wie: “Stimmt, eigentlich bräuchten wir echt jemanden mit Ihren Qualifikationen!” Nur eben nicht jetzt im Moment … 😉

Vielleicht erzählen sie aber zurück in der Firma, dass jemand wie ich da war. Und sind beim nächsten Kongress etwas offener.

Gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall – allein schon wegen des tollen Gebäudes:

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Aber auch, weil ich am Ende noch eine nette Bekanntschaft gemacht habe.

Ich wollte gerade gehen, als ich in der Halle einen netten, silberhaarigen Mann kennenlernte. Er brauchte Hilfe damit, ein Plakat auszuwechseln – und kämpfte mit dem dazugehörigen Rahmen. Ein paar Handgriffe später, die mit vier Händen statt zweien erstaunlich leicht waren, hing das neue Poster. Noch einmal den Rand angedrückt hing es sogar gerade und wir konnten uns, im übertragenen Sinne, ob des guten Jobs high-fiven.

Jetzt erkannte ich den neben mir stehenden Mann auch als den Anzugträger vom Plakat – Vladimir Burkhardt.

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©Vladimir Burghardt

Er lud mich zum Dank für meine Hilfe direkt für Dezember auf seine Gästeliste ein. Als ich erzählte, dass ich Anglistin bin, freute er sich – denn er wollte schon lange seine Website auf Englisch übersetzen lassen.

So ist es wieder einmal typisch gelaufen – ich gehe auf einen Jobkongress, doch die einzige handfeste berufliche Möglichkeit ergibt sich für mich am Spielfeldrand, in einem Zufallsmoment.

Ich mag, wie das Leben manchmal spielt!