Turning 30

Tomorrow I’m turning 30 and, as expected, this has me thinking.
Not about wrinkles and growing aches and such, but mostly about expectations.
Growing up, I had a lot of them. Most derived from the lives I saw my parents lead, as is probably the case for most of us.
See, growing up I listened to my parent’s life stories. I knew they were in their early twenties when they married and that they had their kids, my brother and me, almost right away. They had worked all their adult lives.
My mother had already worked a couple of years as a full-time er-nurse when she had my brother.
This led me to assume I’d have kids early on, as well. I simply grew up knowing how this model of living had worked well for my mother, thinking it’d work just as well for me.
Expectations.

When I was the same age my mother was when she had my brother, I married.
I was still going to university, then, and far away from getting my degree. No way was I having a baby back then.
After finally getting my Master’s, and receiving an A no less, there was no way, again, to start having kids right away.
The compatibility of a career and kids had started to sound just as wondrous as the fairytales part of my Master’s thesis was based on. I knew that having a job and kids wasn’t utopian, I simply couldn’t imagine having kids right out of university, without ever having had a “real” job.

[disclaimer: Like my mother, I too have worked all my adult life. But only part-time, being able to finish my studies and finance them at the same time.]

After having worked in a “real” job, doing various things for a publishing house under the name of “product managing”, my contract ran out and I was back on the job market, looking for work.

They always say there’s no perfect time for having kids.
For my husband and I, things were quite clear: we’ve always wanted a family. We were waiting for a good time and starting to wonder if that would ever come, or if we would just have to take a leap of faith.

That we did, and now, on the eve of my 30th birthday, I’m mother to an amazingly bright and beautiful little girl. Just yesterday we had a conversation about me turning 30 and thus being 30 years older than her.
Looking into her big blue eyes I told her:

“When you’re ten, I’ll be forty. When you’re turning twenty, I’ll turn fifty. When you’re thirty, just as I’ll be soon, I’ll be sixty. And when you’re forty, I’ll be seventy.”
“Doesn’t sound like it,” I told her amazed face, “but that’s still young! And when you’re in your fifties, if I’m lucky, I’ll be in my eighties, just as your great-grandparents are now!”

Then I started to get dizzy and we stopped our conversation at the changing station.

This is what kids will do to you – making you dizzy while you’re again building expectations, having learned nothing in your thirty years, as it would seem…

24guteTaten e. V. – der Adventskalender ohne Schokolade, der trotzdem glücklich macht!

Diesen Monat hat mir eine gute Freundin von einem Projekt erzählt, das sie ehrenamtlich unterstützt. Durch ihre Begeisterung dafür, was dort gemacht und bewegt wird, habe ich direkt Feuer gefangen – und bin seit zwei Wochen selbst dabei.

Aber erst einmal zurückrudern – um was geht es hier eigentlich?

logo-24guteTaten_noborder

Wieso 24guteTaten e. V.?

Weil dieser gemeinnützige Verein, genauer gesagt sein Gründer Sebastian Wehkamp, 2011 eine Idee hatte, die einfach und genial ist. Er hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, den man ab einer Spende von 24 Euro erhalten kann – also jeden Tag des Advents einen Euro investiert.

BeFunky_MG_0032.jpg

Besonders toll finde ich, dass sich jeden Tag ein total greifbares “Helfen” hinter den Türchen versteckt. Ob eine Malaria Impfung für ein afrikanisches Kind oder eine warme Suppe für einen Bremer Obdachlosen, immer handelt es sich um konkrete Hilfe.

Dabei gibt es vier unterschiedliche Hilfskategorien: Umwelt, Gesundheit, Ernährung und Bildung.

Ich werde mir definitiv selbst einen Kalender bestellen – auch wenn ich schon weiß, was sich hinter den Türchen verbirgt und so nicht überrascht werde 😉

Denn ich unterstütze das Übersetzungsteam des Projekts. Das wird übrigens komplett durch Ehrenamtler getragen, die die ganze Arbeit neben ihren normalen Jobs erledigen – und ihre Sache unglaublich toll machen.

Was ich mir wünsche?

Dass ein paar Leute unter www.24guteTaten.de vorbeischauen und vielleicht sogar einen auf zehn Kalender bestellen 🙂

Denn wie Sebastian und das Team so richtig sagen: Helfen macht glücklich!

Und neben all den Hilfsprojekten, bei denen man nie so genau weiß, wohin das Geld fließt, ist der Kalender eine großartige Abwechslung.

sw_MG_0064

Oder konntet ihr schon einmal sagen:

“Ich habe heute einem Schulkind im Kongo das Mittagessen spendiert!” ?

Oder noch schöner:

“Ich habe heute fünf Ziegen im Süd-Sudan entwurmt!” ?

Ich jedenfalls nicht… NOCH nicht!

Man kann den Kalender, finde ich, auch prima schon Ende November als ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verschenken. Egal ob an Familie oder Geschäftspartner.

Besonders gut eignet sich der Kalender auch für Schulklassen, die ihn täglich in den Unterricht einfließen lassen können, um etwas über die Welt zu lernen. Gerade da hat das Team um Sebastian Wehkamp übrigens super mitgedacht – denn zu jedem Türchen gibt es im Advent direkt ganz viel zusätzliches Material per Mail, für Lehrer.

Ich finde das Projekt rundum gelungen und würde mich riesig freuen, wenn es dieses Jahr noch erfolgreicher ist, als in den letzten beiden.

Also, erzählt es euren Freunden, shared diesen Blogeintrag, erzählt es auf Facebook und Twitter rum, überredet eure Chefs,  dieses Jahr den Kalender an wichtige Kunden zu verschenken – statt der langweiligen Flasche Wein…

Und vergesst nicht: Helfen macht glücklich!

50 Shades of – Blue

Growing up in a house where blue was my mother’s color of choice and even the christmas ornaments came in deep indigo, I had had enough of it by the time I was twenty and had moved out.

I avoided it in any tone and think this withdrawal might have backfired.

For the last year I’ve been a bit obsessed with anything from mint to petrol. No wonder that I sighed when I saw this beautiful loveseat  from World Market which comes in “cloud blue” – thanks to How about Orange for making me want to have it, with no chance of actually getting it 😉

couch.jpg

Well, a girl may dream, and while we’re at it – check out this great rug in aqua.

rug.jpg

This trivet fits in nicely with the theme, though it’s a lot  flashier…

trivet.jpg

And it’s so much nicer than my IKEA cork ones…

Just as this mint batter bowl beats my red melamin ones.

bowl.jpg

Sigh… to be a millionaire, spending all my bucks on luxuries like blue accessories 🙂

Herbstgefühle

Der Herbst ist zurück und mit ihm nasse Hosenbeine, kalte Hände und ein gut gefülltes Teeregal.

Aber auch goldene Blätter. Frische Luft. Und endlich wieder Boots tragen können.

Ist das nicht großartig? Dies ist mein 28. Herbst. Mindestens 24 Mal habe ich mich Mitte September schon gefreut, dass die Sommehitze ein Ende hat. Habe gedacht endlich kommt der Herbst!

©NickProsch

©NickProsch

Habe es geschafft, innerhalb des letzten Jahres seine nasse, windige und dunkle Seite vollkommen zu vergessen.

Anscheinend läuft es bei mir mit den Jahreszeiten so, wie mit jungen Müttern: Ist das Baby (der Frühling) erst da, erinnert man sich nur noch an die schönen Seiten der Schwangerschaft (Blätter! Brise! Gemütlichkeit!), aber nicht mehr an die schmerzhafte Geburt (Kälte, Nässe).

Besonders goldig hat dieser Herbst nicht angefangen – eher huch, vorgestern hatten wir doch noch 30°, wieso friere ich denn heute?

Jetzt erinnere ich mich wieder an den Grund, immer einen Knirps in der Handtasche zu haben.

Denn Solingen kann furchtbar nass sein. Mit einem Knirps bleibt man wenigstens von oben trocken, aber die Hose hat keine Chance. Ergo: nasse Hosenbeine.

Und wenn wir mal ehrlich sind: ab heute geht doch eh alles den Bach runter. Erst Herbst (kalt und nass), dann Winter (Abwechslung: nass und kalt!) und wenn wir Pech haben, steht uns ein Winter wie 2010 bevor. Mit Schnee so weit das Auge reicht, an den Straßenrändern verschwundenen Kleinwagen und einer Müllabfuhr, die wochenlang nicht kommt, weil sie nicht kann – denn sie kommt nicht durch!

Aber ehrlich gesagt: daran erinnere ich mich kaum noch.

Hat es gerade noch geregnet? Guck mal, ein goldenes Blatt! Oh, wie schön! Ich mach mir mal einen leckeren Tee…

süßer September – Desktop Hintergründe 2013

Ich bin einen Ticken zu spät dran, haben wir doch heute schon den 10. September!

Da die letzte Woche allerdings beruflich und privat sehr voll war, komme ich jetzt erst dazu – und freue mich trotzdem, denn Kleinigkeiten machen das Leben schöner!

Also habe ich eben eine schnelle Google-Suche gemacht und nach einem neuen Hintergrund für meinen Desktop gesucht. Ich richte mir monatlich einen neuen ein, meistens direkt mit Kalender.

Dieses Mal habe ich so viele schöne gefunden, dass ich euch direkt teilhaben lassen wollte 🙂

Vorhang auf für diesen süßen Piepmatz von “Geninne’s Art Blog“, der jetzt meinen Bildschirm ziert:

SeptDeskCal13

Hätte ich nicht gerade besseres wichtigeres zu tun, könnte ich mir stundenlangen diesen Blog ansehen: tolle Illustrationen und Holzarbeiten!

Toll finde ich auch Sara Jensen‘s Entwurf, besonders das Zusammenspiel zwischen Zitat und Design – Chapeau.

DM-Wallpaper-1309-1024x768

Diese Mieze erinnert mich irgendwie an Lily, sie guckt so schön uninteressiert:

mclinesep2013_1920x1200

Wem das zu viel der Katze ist, dem gefällt dieser grafische Hintergrund von Kelly Ashworth vielleicht besser:

1920x1200_September

Zugegebenermaßen sind diese Wallpaper (die übrigens nur für den privaten Gebrauch sind!) alle etwas girly… war was für euch dabei?

Falls nicht, findet ihr unter der simple desktops Seite ganz bestimmt was:

BeFunky.jpg

Hier gibt es, wie der Name verspricht, ganz simple, minimalistische Hintergründe für euren Desktop – enjoy!

Resolutions

Anyone can make resolutions on New Year’s Eve.
I’m making mine in the beginning of March, when the dread of winter starts to fade and the possibilities of spring are around the corner.

I’m not saying “I will make no more excuses”,
because that’d be unrealistic.

What I’m saying is:

“I will make less excuses”


And I’ll start by nixing some of these from my vocabulary:




A fight as old as this world

I want something to eat, and I want it now.

Now I say!

I shall not rest until my belly is full!

I shall not be tempted by your feeble attempts of distractions, I shall…

 

Mmmmmmmhhh, yes, scratch my ears, mmmmmhhh…

 

NO!

Stop it, insipid human! I demand to be fed at once! I…

 

Mmmmmhhhh, yeeeees, -rubs against hand and starts purring-, yeeees, that’s the spot….

 

STOP IT I SAID! I’m not your cuddly cat0r, I am a destroyer of worlds, hungry for the bodies of my en-…..

 

Mmmmmgpfgrrrrrpuuurrrrr….. puuuuurrrrr…

 

——————————————————————————————

 

A daily fight that always ends in a win-win situation: Some cuddles for me from my independence-loving Jack, some noms for his ever-hungry self.

 

 

 

 

Brems dich!

Wie man vielleicht an den ganzen kleinen Menschen auf der Straße mit ihren überproportionalen Rucksäcken merken konnte, hat letzte Woche die Schule wieder angefangen. Am Donnerstag liefen etliche I-Dötzchen in Solingen das erste Mal mit ihren Eltern zur Grundschule. Da viele von ihnen diesen Weg spätestens ab dieser Woche alleine antreten werden, hat die VMS (Verkehrswacht Medien und Servicecenter) wieder ihre Kampagne gestartet, die mir schon in den letzten Jahren den Magen umgedreht hat.

 

 

Noch einmal in größer, für den vollen Effekt:


 

Wer nicht so penibel ist, wie ich, hat vielleicht nicht gesehen, was mich beim Anblick des Plakates so zusammenzucken lässt. Ich gebe einen kleinen Tipp:

 

 

Jedesmal, wenn ich die Kölner Str. Ecke Katternbergerstr. entlangfahre und das Plakat lese, füge ich an den Satz “Schule hat begonnen” unaufhaltsam ein deftiges “Altaaa!”. Ich kann mir nicht helfen, bei dieser Ironie kommt es in meinem Gehirn zu Kurzschlusshandlungen. Dass eine offizielle Werbeaktion auf ihren Schildern keinen Platz für Artikel hat, erstaunt mich.

Dabei begrüße ich die Aktion selber sehr! Aufgeregte kleine Kinder und Autofahrer, die es eilig haben zur Arbeit zu kommen, sind eine brisante Mischung.

 

Aber eine Sprachentwicklung zu verstärken, die zu solchen Blüten wie “Lass uns Grafen gehen” und “Kann ich Playstation?” unterstützt, schmerzt mich. Deswegen habe ich das Problem gelöst.

Hier, liebe VMS, ist die verbesserte Version ihres Plakats:

 

 

Gerne dürfen sie aber, wenn sie die originale Message quasi behalten wollen, auch dieses benutzen:

 

 

 

Pretty (,) Useless Stuff

What was that? You said you wanted to buy me something? My oh my, you shouldn’t… But if you insist: I found some veeeery nice things online. Pretty and useless stuff. Mostly useless. In the sense of “I don’t need this, but I want it!”. The Geek would probably scratch the “pretty” and just call it useless ;).

Look at those measuring cups:

 

 

Aren’t they lovely? I might already have some, but not nearly as pretty.

Or this cupcake kit? I think the birds say “Eat me!”

 

 

Just as these erasers say “It’s ok that you made a mistake, here, let me rub my butt against it and it’ll disappear in no time”

 

 

I think they’re Princess Peach approved.

With this wallet, no one is going to hornswaggle you. They will assume you know your maths.

 

 

I’m a sucker for mustaches. They say “I’m a badass and a gentleman!”. Love it.

 

 

I’d like these for next winter. This way I’d have warm ears and good music to brighten the dark days.

 

 

Just as these would, in the right place. My ears, for example.

 

 

Oh, those whales. Will they find eachother or not? Whatever, they look happy as they are.

 

 

As does this pouch. It would be allowed to swallow my cents any day.

 

 

All items can be found at ModCloth, who should open a German shop. Just sayin’.