Randnotiz – “Männertag” auf EinsLive

EinsLive hat kürzlich den Kampf der Geschlechter ausgetragen, bei dem die Männer aus dem Sektor knapp gewannen.

Deshalb wurde letzten Freitag der “Männertag” gefeiert. Dabei wurden besonders “männliche” Hymnen gespielt, unter anderem von Pearl Jam, AC/DC und den Queens of the Stone Age – alles Bands, die man sonst nicht gerade täglich im Radio spielt – und über die ich mich riesig gefreut habe.

Schon einen Tag später ging es dann wieder gewohnt “unmännlich” zu in der Playlist. Jason Derulo bot den girls an, den 1. Klasse Sitzplatz auf seinem Schoß zu nehmen. So wie sonst 50 Cent großzügig anbietet, seinen “Lutscher” zu teilen. Etc., etc.

Leicht ironisch, dass ich mir da wünsche, es gäbe öfters einen offiziellen Männertag im Radio – der wäre zu den sonstigen inoffiziellen während des restlichen Jahres eine nette Abwechslung.

 

Soundtrack of 2013

This is so 2013! Aren’t you supposed to post something like this in December? Well yes, you are.

I didn’t, though. I almost decided not to post it all, since it’s so late – but here we go:

My musical 2013 – biographically sorted, including guilty pleasures…

The Smiths – Asleep

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Biffy Clyro – Black Chandelier

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Imagine Dragons – Radioactive

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Battleme – Hey Hey, My My

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Macklemore & Ryan Lewis – Thrift Shop

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Listener – Wooden Heart

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Brand New – Sowing Season

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Macklemore & Ryan Lewis – Can’t Hold us

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Miriam Bryant – Finders Keepers

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Audra Mae – Forever Young

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Regina Spektor – All the Rowboats

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Florence and the Machine – the dog days are over

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Milky Chance – Stunner

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KRS – One – Sound of da Police

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Daughter – Get lucky

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Jimmy Fallon, the Roots & Miley Cyrus – We can’t stop

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Lorde – Royals

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Hofgarten Center und Solingen Bashing

Manchmal habe ich das Gefühl, dass des Solingers liebstes Hobby das Solingen Bashing ist.

[bashing = criticizing or defaming]

Gibt es irgend etwas Neues in der Stadt, muss es sofort zerrissen werden. Aber woran liegt das?

Tendieren wir zu einer vorsichtigen Grundhaltung, mit der wir alles Neue erst einmal in Frage stellen? Gehen wir damit einfach nur auf Nummer sicher? Natürlich fühlen wir uns prima, wenn ein Projekt den Bach runter geht und wir danach selbstgefällig sagen können “Ich habe es schon immer gewusst!”

Natürlich ist es leicht, Neuem vorerst kritisch gegenüber zu treten. Es macht uns weniger verletzlich, als wenn wir unvoreingenommen und, *gasp*, vielleicht sogar positiv darauf zu gehen.

Warum ist dieser Zynismus so chic? Macht er uns zu etwas besonderem, macht er uns anderen überlegen? Ich glaube nicht. Ich glaube, dass er uns auf Dauer verbittert macht.

Schließlich können wir nicht alle wie Statler und Waldorf sein, die trotz ihres nun schon über 30-jährigen Bashing-Marathons immer noch sympathisch sind.

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Ein super Beispiel für das beschriebene Phänomen ist Solingens neues Hofgarten Center.

Dass viele Solinger dem neuen Shopping Center skeptisch gegenüber stehen, ist verständlich. Schließlich konnten wir alle beobachten, welche Schwierigkeiten die Clemens Galerien am Mühlenplatz haben, ihre Geschäftsflächen zu füllen – und gefüllt zu halten. Die Tatsache, dass nun sogar einige der großen Mieter aus den “CleGas” weg- und in das Hofgarten Center eingezogen sind, ist definitiv besorgniserregend.

Jedoch kann das neue Einkaufscenter auch eine Chance für Solingen sein.

So wie tausende andere Solinger habe ich mich letzten Donnerstag in die Innenstadt aufgemacht, um das neue Center zu bestaunen. Und gestaunt habe ich!

Denn das Hofgarten Center ist größer und geräumiger, als ich es erwartet hatte.

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Es ist modern und hell gestaltet, wirkt luftig und bietet einen, wie ich finde, guten Mix an Geschäften.

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Diese beiden Fotos habe ich gegen acht Uhr geschossen, als es noch verhältnismäßig leer war – hatten doch bisher nur der Saturn Markt, dm und Edeka geöffnet. Die Bilder entkräften eine der häufigsten Beschwerden, die ich bis jetzt über das Center gehört habe: “Die paar Rolltreppen und Aufzüge sind viel zu wenig!”

Das glaube ich nicht. Wenn der erste Ansturm der Neugierigen abgeklungen ist und ein normales Besucheraufkommen herrscht, werden die Rolltreppen völlig ausreichen. Dass es am Eröffnungstag zu üblen Engpässen gekommen ist und die Security Leute einzeln auf die Rolltreppen schleusen musste, ist nicht verwunderlich – aber wie gesagt, das war eine Ausnahmesituation.

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Ich glaube, dass die Auswahl der Läden recht geschickt war – immerhin sind nun einige neue Labels vertreten, die bestimmt viele der Leute in Solingen hält, die sonst zum Shoppen in den Umkreis geflüchtet sind – und Luft nach oben ist immer.

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Stichwort Shopmix – natürlich bin auch ich fähig zur negativen Kritik: ein Manko für mich ist der Foodcourt des Hofgartens, innerhalb dessen gefühlt jedes zweite Lokal ein Asiate ist. Ich liebe asiatisches Essen und könnte es dauernd verputzen – aber etwas mehr Auswahl wäre schon schön gewesen. Ganz abgesehen von meinem persönlichen Wermutstropfen, dem fehlenden frozen yoghurt Stand ;)

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Ich persönlich würde mich freuen, wenn demnächst einige Leute sich ihre Unkenrufe vorerst sparen würden – und erst einmal abwarteten, was passiert.

Vielleicht wird das neue Center von Solingern und Shoppern aus dem Umfeld ja gut angenommen. Vielleicht läuft es sogar so gut, dass sich weitere, neue Geschäfte in die Clemens Galerien wagen und die dort entstandenen Lücken füllen.

Und ganz vielleicht geht sogar mein heimlicher Traum in Erfüllung: dass sich die Clemens Galerien in eine Kultur- und Lifestyle Oase verwandeln, die das gesellschaftliche Leben in Solingen in neuen Schwung bringen.

Obwohl auch da in den letzten paar Jahren tolles passiert ist – denken wir nur an die Bemühungen rund um den Südpark, das Waldmeister und den Cowclub (um nur drei Stichworte zu nennen), die alle großartige Sachen auf die Beine gestellt haben…

Bergisch’ Land Beauty – Sengbachtalsperre

Am Samstag hat es mich mit Freunden nach draußen gezogen, in den Wald, ans Wasser, an die Luft – weg aus unseren Wohnzimmern, die uns in den nächsten Wochen noch genug zu sehen bekommen. Weg von Bildschirmen jeglicher Art, weg vom Haushalt mit seinen kleinlichen Aufgaben, so nervig wie notwendig…

Einfach nur raus, raus, raus aus dem Haus, zu fünft rein in das Auto, lachend und durcheinander redend in Richtung Glüder, dahin, wo früher das Getaway zu finden war.

Das übliche Gefummel mit Smartphones und Runkeeper, parallele Dehnübungen und kopfüber ins Gebüsch – beinahe.

Was folgte war eine Achterbahn von “Wow, hast du den Pilz gesehen?”

1382170708860über “Klar, und du den Feen-Baumstumpf da?”

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bis zu “Oh Gott, bitte nein, da kommt ja schon wieder ein Berg…”

Das ist der Fluch und der Segen im Bergischen Land: Wenn man darin unterwegs ist, muss man mit voller Kraft so einige Hügel hoch. Doch schafft man das, Schnappatmung hin oder her, wird man belohnt.

Und zwar grandios.

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Und wenn man auf seiner Runde zum zweiten (!) Mal vom gleichen Jogger überholt wird, lässt auch das Selbstmitleid ob der drohenden Seitenstiche schlagartig nach…

Sieht man dann am Ende die ganz beachtliche Runde auf seinem Smartphone, bleibt doch ein wenig Stolz. Und ja, auch etwas Muskelkater in den Beinen – aber der ist schließlich das sportliche Äquivalent von “picture or it didn’t happen”, right?

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Nana-nana-nana-nana… Batcat!

I love Batman. I love him from his “nana-nana” to his butler, who made me cry during the last cinematic release on this epic superhero.

I love him for his dead parents – poor, lonely Bruce! – and for his attitude. He is no Tony Stark, arrogant and attention seeking.

He visits charity events because he has to, even if he stayed out late the night before, defending Gotham City, and would rather retire to bed early – and he does all that, not because it is easy, but because it is right.

Endure, Master Wayne. Take it. They’ll hate you for it, but that’s the point of Batman, he can be the outcast. He can make the choice that no one else can make, the right choice. (Alfred Pennyworth)

Besides being tall, dark and handsome, which never hurts, he is kind and clever.

It’s not who I am underneath, but what I do that defines me.

To me, he’s everything a superhero should be – and this Batcat does a remarkable impression of him!

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Doesn’t he look heroic?

24guteTaten e. V. – der Adventskalender ohne Schokolade, der trotzdem glücklich macht!

Diesen Monat hat mir eine gute Freundin von einem Projekt erzählt, das sie ehrenamtlich unterstützt. Durch ihre Begeisterung dafür, was dort gemacht und bewegt wird, habe ich direkt Feuer gefangen – und bin seit zwei Wochen selbst dabei.

Aber erst einmal zurückrudern – um was geht es hier eigentlich?

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Wieso 24guteTaten e. V.?

Weil dieser gemeinnützige Verein, genauer gesagt sein Gründer Sebastian Wehkamp, 2011 eine Idee hatte, die einfach und genial ist. Er hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, den man ab einer Spende von 24 Euro erhalten kann – also jeden Tag des Advents einen Euro investiert.

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Besonders toll finde ich, dass sich jeden Tag ein total greifbares “Helfen” hinter den Türchen versteckt. Ob eine Malaria Impfung für ein afrikanisches Kind oder eine warme Suppe für einen Bremer Obdachlosen, immer handelt es sich um konkrete Hilfe.

Dabei gibt es vier unterschiedliche Hilfskategorien: Umwelt, Gesundheit, Ernährung und Bildung.

Ich werde mir definitiv selbst einen Kalender bestellen – auch wenn ich schon weiß, was sich hinter den Türchen verbirgt und so nicht überrascht werde ;)

Denn ich unterstütze das Übersetzungsteam des Projekts. Das wird übrigens komplett durch Ehrenamtler getragen, die die ganze Arbeit neben ihren normalen Jobs erledigen – und ihre Sache unglaublich toll machen.

Was ich mir wünsche?

Dass ein paar Leute unter www.24guteTaten.de vorbeischauen und vielleicht sogar einen auf zehn Kalender bestellen :)

Denn wie Sebastian und das Team so richtig sagen: Helfen macht glücklich!

Und neben all den Hilfsprojekten, bei denen man nie so genau weiß, wohin das Geld fließt, ist der Kalender eine großartige Abwechslung.

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Oder konntet ihr schon einmal sagen:

“Ich habe heute einem Schulkind im Kongo das Mittagessen spendiert!” ?

Oder noch schöner:

“Ich habe heute fünf Ziegen im Süd-Sudan entwurmt!” ?

Ich jedenfalls nicht… NOCH nicht!

Man kann den Kalender, finde ich, auch prima schon Ende November als ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verschenken. Egal ob an Familie oder Geschäftspartner.

Besonders gut eignet sich der Kalender auch für Schulklassen, die ihn täglich in den Unterricht einfließen lassen können, um etwas über die Welt zu lernen. Gerade da hat das Team um Sebastian Wehkamp übrigens super mitgedacht – denn zu jedem Türchen gibt es im Advent direkt ganz viel zusätzliches Material per Mail, für Lehrer.

Ich finde das Projekt rundum gelungen und würde mich riesig freuen, wenn es dieses Jahr noch erfolgreicher ist, als in den letzten beiden.

Also, erzählt es euren Freunden, shared diesen Blogeintrag, erzählt es auf Facebook und Twitter rum, überredet eure Chefs,  dieses Jahr den Kalender an wichtige Kunden zu verschenken – statt der langweiligen Flasche Wein…

Und vergesst nicht: Helfen macht glücklich!

Jobkongress für Studierende und Akademiker/innen in Wuppertal

Heute findet in der Stadthalle Wuppertal ein Jobkongress statt, auf dem sich Interessierte über unterschiedliche Unternehmen aus der Region informieren können – eine tolle Chance, gerade für Absolventen. Organisiert wird das Ganze durch die Bundesagentur für Arbeit und das Bergische Städtedreieck/die Bergische Entwicklungsagentur; erstere war es auch, die mich persönlich eingeladen hatte.

Die Mehrzahl der Unternehmen, die sich in der wunderschönen Stadthalle eingefunden haben, suchen nach Leuten mit ähnlichen Studienrichtungen, wobei besonders IT, Technik und Wirtschaft sehr gefragt sind.

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Ich war heute Vormittag da. Immer, wenn ich mich als Geisteswissenschaftlerin vorstellte, erntete ich mitleidige Blicke – und wurde angeschaut, wie ein Mitglied einer aussterbenden Rasse, die den Schuss noch nicht gehört hat.

Dass auch Versicherungen Öffentlichkeitsarbeit leisten müssen, daran dachten die wenigsten Personaler.

Dass auch die Automobilbranche Texter, Redakteure und Social-Media Experten braucht – darauf war man heute nicht eingestellt, wollte man doch lieber Maschinenbaustudenten an seine Stände locken.

Das soll nicht verbittert klingen, ganz im Gegenteil – die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, sagten etwas wie: “Stimmt, eigentlich bräuchten wir echt jemanden mit Ihren Qualifikationen!” Nur eben nicht jetzt im Moment … ;)

Vielleicht erzählen sie aber zurück in der Firma, dass jemand wie ich da war. Und sind beim nächsten Kongress etwas offener.

Gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall – allein schon wegen des tollen Gebäudes:

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Aber auch, weil ich am Ende noch eine nette Bekanntschaft gemacht habe.

Ich wollte gerade gehen, als ich in der Halle einen netten, silberhaarigen Mann kennenlernte. Er brauchte Hilfe damit, ein Plakat auszuwechseln – und kämpfte mit dem dazugehörigen Rahmen. Ein paar Handgriffe später, die mit vier Händen statt zweien erstaunlich leicht waren, hing das neue Poster. Noch einmal den Rand angedrückt hing es sogar gerade und wir konnten uns, im übertragenen Sinne, ob des guten Jobs high-fiven.

Jetzt erkannte ich den neben mir stehenden Mann auch als den Anzugträger vom Plakat – Vladimir Burkhardt.

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©Vladimir Burghardt

Er lud mich zum Dank für meine Hilfe direkt für Dezember auf seine Gästeliste ein. Als ich erzählte, dass ich Anglistin bin, freute er sich – denn er wollte schon lange seine Website auf Englisch übersetzen lassen.

So ist es wieder einmal typisch gelaufen – ich gehe auf einen Jobkongress, doch die einzige handfeste berufliche Möglichkeit ergibt sich für mich am Spielfeldrand, in einem Zufallsmoment.

Ich mag, wie das Leben manchmal spielt!

Chicken Fajitas

Eins meiner Lieblingsgerichte sind Fajitas – ich könnte sie eine Woche am Stück essen, ohne sie leid zu werden.

Das erste Rezept, das ich dazu ausprobierte und leicht abwandelte, kam von Jamie Oliver und seinem “15-minute meals” – doch ehrlich gesagt schafft wohl nur er das Gericht in 15 Minuten!

Das merkt man schon an Schritt 1: dem sorgfältigen Waschen des Hähnchenfleischs. Danach muss es genauso gründlich abgetupft und in Stücke geschnitten werden.

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Diese kriegen eine schöne Portion Gewürze ab – ich mag es spicy, also etwa mit dem Cajun-Gewürz. Chiliflocken und Paprika funktionieren auch bestens.

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Ist das Fleisch gewürzt, schlägt man es in Backpapier ein – oder steckt es in einen großen Gefrierbeutel. Denn anschließend muss man es mit dem Fleischklopfer verhauen, als hätte es einem das Pausenbrot geklaut. Wenn die Stückchen dann etwas flacher sind, brät man sie schön in einer Pfanne mit etwas Öl.

Währenddessen schnappt man sich eine rote Paprika und Zwiebeln nach Geschmack – mir reichen zwei kleine.

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Alles wird fachmännisch in Streifen geschnitten, die Zwiebel in schmalere.

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Jetzt solltet ihr auch den Reis eurer Wahl in kochendes Wasser kippen. Ich nehme gern den in der lila farbenen Packung von Oryza – Basmati und Wildreis.

Seid ihr so schnell wie ich, ist das Fleisch noch nicht gar – also könnt ihr mit der Salsa beginnen. Dafür nehmt ihr folgendes:

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Auch hier könnt ihr beim Gewürz gern variieren. Auch Menge und Marke des Basalmico Essigs sind mir gleich, genauso, wie viele Tomaten ihr nehmt. Püriert einfach alles mit dem Pürierstab und experimentiert mit der Konsistenz. Hauptsache, am Ende kommt noch ein kleiner Spritzer Zitronensaft dazu. Wer hat, kann auch noch Koriander oder Petersilie dazu tun – lasst eurer Verrücktheit freien Lauf und tut, was euch glücklich macht.

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Wenn ihr wie ich kocht, merkt ihr spätestens jetzt, dass das Fleisch fertig ist – und nehmt es schnell aus der Pfanne.

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Weil es danach noch etwas auf euch warten muss, deckt ihr es am besten mit Alufolie ab. Denn jetzt kommen erst einmal die Zwiebeln mit der Paprika in die frei gewordene Pfanne.

Während sie schmoren, habt ihr Zeit für die Guacamole.

Die kann man fancy machen. Oder einfach so, wie ich:

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Bäm. Zitrone, Avocado, dazu Pfeffer, Salz und Knoblauch – fertig.

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Schneidet die Avocado quer ein und dreht die Hälften frei. Stein raus, mit der Gabel zerdrücken und Zitronensaft nach Geschmack darüber träufeln. Nehmt besser nur wenig Knoblauch. Ein wenig reicht für den Geschmack und verdirbt euch nicht durch übermäßigen Durst die Nachtruhe.

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Nach Gusto das Salz und den Pfeffer drüber, vielleicht ein weiterer Schuss Zitrone – fertig ist die Guacamole.

Was prima ist, denn jetzt kann das Gemüse aus der Pfanne und den Platz tauschen mit einer Dose Kidney- oder Chilibohnen.

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Ist der Reis gar, könnt ihr ihn ab- und  zu den Bohnen schütten.

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Das Ganze schön umrühren ohne die Bohnen zu quetschen – und einen guten Schuss Zitronensaft dazu. Zitronensaft ist immer die halbe Miete, wenn es nach mir geht.

Jetzt habt ihr alle einzelnen Kompositionen fertig und könnt anfangen, kunstvoll einen Tortillafladen zu belegen. Ein wenig Käse darf natürlich nicht fehlen.

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Herbstgefühle am Rüden

Heute Morgen habe ich mich der Kälte und dem Schweinehund gestellt. Ich fuhr zum Laufen, um die Sache aufzumischen, in Richtung Widdert, den Dunstschwaden entgegen.

Schon auf Höhe der Grundschule konnte man die Nebelschlange im Tal erkennen, die sich auf Wupperhöhe durch das Rüden-Tal schlängelt.

Wie ein wenig Feuchtigkeit in kalter Luft die Klingenstadt in ein mystisches Wunderland verwandeln kann!

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Keine Menschenseele auf den Wegen…

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Und meine Lieblingsbekanntschaften der Wupper, die Brücken…

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… an denen Lichter aufgestellt wurden, um herumirrenden Brückengeistern den Weg zu leuchten…

Camera 360Ich konnte leider keine entdecken – nur die Schafe auf den Weiden habe ich getroffen…

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… und dieses kleine Kerlchen, das ich zuletzt im Frühling gesehen habe

Camera 360Wo genau ich da war? Na, hier, auf dem Obstweg:

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Ich war wahrscheinlich noch nie so herbstbesessen, wie dieses Jahr – aber er ist auch einfach zu schön!

Herbstgefühle von der Wupper

Gestern schien die Sonne nicht, man sah sie sogar kaum. Es war eher kühl und schien insgesamt wenig einladend – trotzdem bin ich runter an die Wupper gefahren, um die “Einmal über die Brücke”-Runde zu machen.

Und war so froh, es getan zu haben.

Der Lauf war der Beweis, dass der Herbst nicht nur schön ist, wenn die Sonne durch glühende Blätter scheint.

Ihr braucht Ansichtskarten? Mais, bien sûr.

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Fünf gute Gründe, um gleich den Regenschirm zu nehmen und wieder los zu ziehen, dahin, wo die Wälder noch rauschen

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Nachtrag:

… wo ich dann auch war:

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